Anstrengend ist so ein Reisetag, das kann ich Euch sagen. 7.30 Uhr aufstehen, duschen, frühstücken (es gab Burger zum Frühstück!). Gleich danach nochmal die letzten Sachen eingepackt und dann 9 Uhr Treff am Tesco.Der Bus kam (wir sind es mittlerweile gewöhnt) nicht ganz pünktlich und brachte uns zum Flughafen. Das ist in etwa eine Stunde Fahrt sodass wir gegen 10 am Flughafen waren. Die nun folgenden 90 Minuten verbrachte ich beim längsten Check-In meines Lebens auf einem Flughafen der aussah als wäre es ein Flüchtlingslager.Damit nicht genug wollten die Kollegen von der Sicherheit auch noch dass wir unsere Schuhe ausziehen und Gürtel usw. Das führte dazu dass wir erst kurz vor 12 am Gate waren – eigentlich der Startzeitpunkt unseres Fluges. Wegen erhöhtem Verkehrsaufkommen war der aber sowieso auf 13.30 Uhr verschoben worden.Ich nutzte die Zeit um noch was zu Essen zu kaufen. Für 5,25€ habe ich dann ein Käse-Schinken-Sandwich erstanden – eines der Günstigeren! Ab dann ging alles ziemlich schnell (wenn man vom 20minütigen Aufenthalt auf dem Rollfeld absieht). In Frankfurt angekommen (Gate A28) sollten wir eigentlich innerhalb von 50 Minuten nur 4 Gates weiter (A20) wieder nach Leipzig starten. Das wäre ein Fußweg von ca. 50 Metern gewesen aber weil ja noch nicht genug Streß war hat Murphy unsere Gangway deaktiviert und uns mit dem Bus zum Terminal 1 gefahren – am anderen Ende des Flughafens. Von dort führte unser Weg durch eine erneute Sicherheitskontrolle und Passkontrolle sowie durch einen etwa 500m langen unterirdischen Verbindungstunnel zu unserem Terminal. Dort begrüßte man uns freundlich und gerade noch rechtzeitig. Zu meinem Erstaunen gab es auch hier keine Gangway (danke Murphy) und wir wurden wieder mit dem Bus übers Rollfeld zum Flieger gefahren. Die sehr nette Stuardess hat mich mit Erfrischungstüchern versorgt wasich auch dringend nötig hatte und mit nur 15 Minuten Verspätung gings es auf Richtung Leipzig.Dort sind wir sogar laut Plan 17.45 Uhr gelandet und haben unser Gepäck abgeholt und in den Bus vor dem Flughafen gebracht. Der fuhr dann nach nur 45 Minuten (ja, ein bißchen ironisch ist das gemeint) auch schon los. Nach genau 90 Minuten Fahrt sind wir schließlich am Ende unserer Reise am Dresdener Flughafen angekommen und wurden von dort abgeholt (die meisten jedenfalls). Hurra, zu Hause!
Archiv für Juni 2007
Departure
Samstag, 30. Juni 2007Twentyseventh day
Freitag, 29. Juni 2007Freitag. Letzter Tag arbeiten heute. Zur Feier des Tages sogar nur halbtags weil wir noch auf den Kiliney Hill wollen nachher. Aus eben diesem Grund gibts den heutigen Eintrag auch schon deutlich früher als gewohnt. Bilder von diesem tollen Aussichtspunkt liefere ich dann nach wenn ich wieder daheim bin.
Heute Abend ist dann packen angesagt denn morgen ist halb 8 aufstehen Pflicht. 9 Uhr geht der Bus vom Tesco und um 12 der Flieger aus Dublin. In Frankfurt haben wir etwa 2 Stunden Aufenthalt bevor es weiter nach Leipzig geht wo wir gegen 17.45 Uhr ankommen sollen. Von dort dann bis DD Flughafen mit dem Bus und dann werd ich (hoffentlich) abgeholt.
So, ich lass mich jetzt noch kurz von meinen Kollegen feiern weil so gut und effektiv war. Bis morgen also.
Twentysixth day
Donnerstag, 28. Juni 2007Irgendwie bin ich heute total nicht wach geworden und hing den ganzen Tag durch. Zum Glück hab ich am Nachmittag wieder mit meinem Schatz per Skype telefoniert was dank WebCam gleich noch viel cooler ist. Die Arbeit hat mich heute glücklicherweise etwas verschont weshalb ich ein wenig für heimische Projekte aktiv werden konnte – mit ganz annehmbaren Ergebnissen wie ich finde!
Abends ging es auf ein Pint ins Igo und da ich ziemlich müde war direkt danach wieder nach Hause. Auf dem Weg hab ich noch darüber nachgedacht was mir nach meinem Schatz wohl noch am meisten gefehlt hat hier. Ich bin direkt zu meinem geliebten Auto gekommen weil man hier ja doch ganz schön eingeschränkt ist. Und wo ich grad bei Einschränkung war, habe ich auch gleich an mein großes Zimmer und unser großes Bad (ja!, es geht NOCH kleiner) gedacht wo ich mir nicht immer irgendwas an den Wänden stoße. Der nächste Punkt war dann auch schon das Essen. Nicht dass hier nicht schmecken würde oder zu wenig ist, aber ich habe jetzt 4 Wochen lang kein Fisch, Schwarzbrot und rohes Gemüse gegessen. Abgesehen davon gabs jetzt seit 4 Wochen jeden Früh das gleiche Müsli und die gleiche Sorte Marmelade. Ich lege mir aber auch gerne mal Wurst oder Käse aufs Toast oder Frischkäse oder andere Marmeladen oder sowas.
Naja, wie auch immer. Trotz all den Sachen die ich hier von zu Hause vermisst habe, muss ich doch sagen dass es auch ein weinendes Auge ist was mit mir geht. Die Leute hier sind einfach durchgängig so viel freundlicher als zu Hause und viel offener Fremden oder Neuem gegenüber. Das werde ich wohl dann vermissen wenn ich wieder zu Hause bin!
Gestern im Igo haben auch viele aus unserer Gruppe gesagt dass sie definitiv wieder herkommen wollen und wenn es nur zum Urlaub machen oder Festivalbesuch ist. Ein Faktor der viele dazu gebracht hat war nämlich dass sehr viele unserer Arbeitgeber und Gastfamilien uns eingeladen haben wieder herzukommen. So komisch das klingen mag, aber viele (etwa die Hälfte) haben auch Arbeitsangebote von den Firmen bekommen oder wurden wenigstens gefragt ob sie nicht noch etwas länger bleiben wollen! Fachkräfte die gut ausgebildet sind sucht man hier nämlich händeringend. Und bei einem durchschnittlichen Monatsgehalt von 2400€ lässt es sich doch ganz gut leben! Ich bin mir sicher der ein oder andere wird auch mal zumarbeiten wieder herkommen…
Twentyfifth day
Mittwoch, 27. Juni 2007So, auf Arbeit gabs schon wieder manigfaltig neue Aufgaben und am Freitag darf ich wohl zum Glück auch etwas eher gehen. Nach der Arbeit, ich bin etwas länger geblieben, ging es direkt zum Hurling. Ein kleines Spiel einer Jugendmannschaft von Dublin gegen Kilkenny für 5€ Eintritt. Das Spiel an sich fand ich sehr viel besser als das Gaelic Football weil es meiner Meinung nach sportlicher und fairer ist da es nicht so von Aggressivität lebt. Außerdem gehört eine Menge Können dazu diesen kleinen Ball (in der Größe eines Baseballs) mit dem Schläger zu treffen, zu fangen usw.
Daniel hat es sogar geschafft vorher zu Hause zu essen weshalb er etwas später kam. Da er das gleiche Problem mit seinem Mittag hatte wie ich, hat Mary noch Sandwiches gemacht die er dann mitgebracht hat – sehr gut!
Kilkenny hat das Spiel verdient gewonnen was daran liegen könnte dass man dort kein Gaelic Football spielt und deswegen auch richtig gute Leute beim Hurling sind – im Gegensatz zu Dublin, denn hier ist Hurling weniger wichtig.
Ganz allgemein wollte ich nur noch mal für alle daheim gebliebenen anmerken dass die DVB ein supergeiles Unternehmen ist und wir uns überhaupt nicht beschweren brauchen. Nachdem ich nämlich gestern wieder ein tolles Erlebnis mit dem Nahverkehr hier hatte (diesmal blieb meine Dart 15 Minuten an der Connolly stehen um uns im Anschluss mitzuteilen dass sie jetzt nicht mehr weiter fährt), muss ich sagen dass der Service zu Hause echt stimmt. An jeder Haltestelle ein Fahrplan, es gibt einen Busplan, die Dinger fahren pünktlich und außerdem halten die Fahrer nicht mal einen viertelstündigen Plausch mit jemandem der draußen rumsteht. Also: Daumen hoch für die DVB!
Glück im Unglück
Mittwoch, 27. Juni 2007Da ich leider vorhin feststellen musste dass das Brot in meinem Lunchpack schon geschimmelt hat (freut mich zu wissen dass sowas nicht nur mir passiert) bin ich gerade im Tesco gewesen um mir ein paar Sandwiches zu kaufen. Da die aber täglich zubereitet werden gibts nur eine begrenzte Stückzahl und die leckeren waren alle schon weg. Nachdem ich mich ein bißchen umgesehen habe, habe ich jedoch noch Sushi entdeckt!
Preislich natürlich teurer als bei uns, für irische Verhälnisse aber noch moderat: 7€. Dazu noch Sandwiches für 2,50€ und dann sollte ich auch satt werden. Damit ihr Euch auch ein Bild machen könnt, habe ich mal die iSight bemüht.
Ich hab übrigens schon 2 Stück Sushi gegessen bevor ich das Bild gemacht hab
Twentyfourth day
Dienstag, 26. Juni 2007Scheißtag irgendwie. Keinen richtigen Antrieb gehabt, müde, doofes Wetter. Wenigstens hab ich heute mal ein bißchen PHP machen dürfen. Ich war erst 21 Uhr zu Hause weil ich noch in die Stadt gefahren bin zum telefonieren. Unterwegs habe ich mir im BurgerKing noch einen DoubleCheeseburger mit Bacon für sage und schreibe 3,80€ gekauft – ich hatte Hunger.
Mel hat mir heute noch eine Stelle gezeigt wo morgen ein kleines Hurlingmatch stattfindet, da werden wir wohl mal vorbeischauen nach der Arbeit.
Nur noch 3 Tage arbeiten!
Schöne Aussichten…
Dienstag, 26. Juni 2007Bei solchen Vorhersagen fällt der Abschied wohl nicht so schwer!
Wer noch etwas lachen möchte schaut sich mal einen wie finde unbedingt sehenswerten Ausschnitt eines der besten Filme aller Zeiten an und genießt die literaische Weltmeisterleistung.
Jetzt noch etwas arbeiten und dann geht es schon zurück.
Dienstag, 26. Juni 2007Die letzte Woche gab es wieder jede Menge Sachen zu erledigen. Die Tatsache, dass sich alle meine Tätigkeiten, auf das erstellen von Webseiten mit Typo3 begrenzten, konnte ich nur begrüßen. Effektiv arbeiten kann man halt nur wenn man sich auf eine Sache beschränkt.
Das arbeiten macht echt Spaß, aber es währe wahrscheinlich noch schöner, könnte man am Abend noch etwas unternehmen. Doch leider ist das in unserer Wohngegend nicht so richtig möglich, wenn man außer dem lokalen Pup auch andere sehen möchte. Der Grund dafür sind ganz klar die öffentlichen Verkehrsmittel, welche mir die Woche richtig auf den Keks gegangen sind. Mit jedem anhalten und wieder losfahren geht mir gerade das busfahren hier auf den Kranz. Das liegt an der unvorstellbar hohen Anzahl an Bushaltestellen den schmalen Straßen und das man auch ohne Bushaltestelle in der Nähe, in der Läge ist, einen vollbesetzten Bus durch ausstrecken der Hand, zum stehen zu bekommen. Einerseits ist es ja bewundernswert mit welcher Ruhe und Gelassenheit andere Fahrgäste diese Tatsache hinnehmen und das macht es ja auch gleich wieder sympathisch, aber ich bin halt noch nicht so weit. Denn wenn ich 40 min auf den Bus warte um dann mit diesem aller 20 Meter anzuhalten, dann habe ich keine Lust darauf den restlichen Abend größtenteils in einem Bus zu verbringen und in die Stadt zu fahren.
Soviel nur am Rande, den zum Glück gibt es auch hier so etwas wie Wochenende. Das letzt während meines Aufenthaltes habe ich natürlich wieder etwas zeitiger eingeläutet. Punkt 16:30 Uhr ging es erstmal zu unseren Gastgroßeltern und anschließend mit dem Bus nach Kilkenny. Der Reiseführer sagt, dass es wohl die schönste Stadt von Irland ist und da ist wahrlich was dran. Das tolle daran ist das man die Stadt auch an einem Tag erlaufen kann, denn mit zwanzigtausend Einwohnern ist Kilkenny relativ überschaubar. Was man aber auf keinen Fall an einem Tag in Kilkenny hinbekommt ist, dass erkunden jedes Pups den davon gibt es über achtzig. Als wir in der Stadt angekommen sind war das Nightlive schon voll im Gange und alles was wir machen musste war das Hostel aufzusuchen unsere Sachen abzulegen und uns eins der Pups mit Livemusik auszusuchen. Dort haben wir dann ein Pint getrunken und unser Tanzbein geschwungen. Ich habe wieder sehr gut geschlafen.
Am nächsten Tag haben sich ja noch ein paar unsere Mitschüler angekündigt um gemeinschaftlich die Stadt zu erkunden. Allerding verzögerte sich deren Ankunft um zwei Stunden. Deshalb haben wir dann schon mal alles Abgelaufen und für die Kollegen einen kleinen Express Tour zusammengestellt. Denn deren Aufenthalt in Kilkenny sollte sich auf etwas mehr als drei Stunden beschränken. Das reicht gerade um auf den ältesten Turm zu steigen und das Castle zu besichtigen. Letzteres machten wir dann auch gleich als erstes und nahmen an einer Tour durch das Castle von Kilkenny teil. Dies steht auch schon seit einer halben Ewigkeit da und gehörte natürlich früher einem Familien Klan. Allerdings hat diese Familie das Anwesen in den sechziger Jahren für fünfzig Pfund an die Gemeinde verkauft. Es war allerdings stark verfallen und musste erst einmal gründlich renoviert werden, somit relativierte sich auch der doch ganz günstige Kaufpreis. Im Castle selbst durften keine Fotos gemacht werden … ich hab aber eine sich bietende Gelegenheit nutzt können und ein Foto von der Galerie geknipst. Dann ging es nochmal zu der ältesten Kirche der Stadt, welche auch einen Turm hat. Der Tur ist nochmal 300 Jahre älter und stammt aus dem 9.Jahrhundert. Von dem Turm aus hat man dann nochmal einen wunderbaren Blick über Kilkenny und kann sich auch nochmal davon überzeugen, dass das schöne Städtchen relativ übersichtlich ist.
Auf der Rückfahrt war dann auch erstmal großes Ausruhen angesagt denn wir wollten ja nochmal in Dublin weggehen. Die letze Gelegenheit in Dublin das Nachtleben zu erkunden haben wir dann auch alle genutzt. Auch wenn es nicht alle Gleichermaßen genießen konnten fand ich es doch ganz amüsant. Grund für unterschiedliche Spaßfaktoren war wohl die Musik. Nachdem der Club in dem wir letzte Woche Spaß hatten, dieses mal unseren Geschmack nicht wirklich getroffen hatte, sind wir in den Club gegangen in dem sich der Rest von uns immer amüsiert. Natürlich wurde da auch keine Musik gespielt, die es Wert ist in der Freizeit gehört zu werden, aber irgendwie spielte das für mich nicht so die Hauptrolle. Ich wollte mich etwas bewegen und ein bisschen rumalbern. Das haben wir dann auch für eine ganze Weile gemacht. Später ging es dann in mehreren Gruppen mit dem Nitelink zurück nach Hause. Es war einfach so das die Schmerzgrenze, schlechte Musik in unerträglicher Lautstärke zu hören und trotzdem zu tanzen, unterschiedlich hoch war. Alles in allem hatte ich meinen Spaß und bin auch rechtzeitig mit dem Sonnenaufgang ins Bett gefallen.
Am Sonntag wartete dann noch ein Besonders Highlite auf uns. Denn wir sind zu einem irisch football Spiel gegangen. Michael hat von seinem Chef zwei Karten geschenkt bekommen und diese Gelegenheit auch gleich richtig genutzt und mich eingeladen mitzukommen. Ich bin ja nicht so der Football Fan aber in ein mit siebenundsiebzigtausend verkauften Karten, nahezu ausverkauftes Stadion zu gehen, lass ich mir nicht entgehen. Der größte Unterschied zum Fußball besteht darin, dass es beim irisch football auf dem Spielfeld Haue gibt und nicht wie bei uns, danach und zwischen den Fans. Auch wenn dieser Sport wohl nicht zu meinen Lieblingssportarten werden wird, finde ich es toll, dass es in Irland eine Art Familien Event ist. Anstelle betrunkener Fans die dämlich in der Gegend rumbrüllen hab ich komplette Familien gesehen die sich gemeinsam das Spiel ansehen.
Den Rest des Tages haben wir uns dann ausgeruht und von den vielen Strapazen erholt
Twentythird day
Montag, 25. Juni 2007Montag: tolle Wurst. Wieder früh raus und im Halbschlaf duschen, essen und zum Bus. Das ist ein Weg von vielleicht 150 Metern und als ich unten um die erste Ecke komme saust oben an der Straße mein Bus vorbei – 8 Minuten zu früh! Na toll, besser kann eine Woche ja gar nicht anfangen! Nachdem ich mich kurz am Telefon mit Matze und Rico verständigt habe (die haben das gleiche Problem) warte ich also etwa 20 Minuten auf die nächste 7B. Die fährt dann gleich noch bissl anders als normal, wir platzen fast.
Nach einer doch noch ganz annehmbaren Fahrzeit kommen wir etwa 15 Minuten zu spät an. Bei mir macht das aber nicht so viel weil meine Kollegen da relativ flexibel sind. Am Ende meines Arbeitstages, ich habe heute ein bißchen was mit Photoshop gemacht und kann nur immer wieder betonen dass ich definitv kein Grafiker bin, frage ich Mel noch nach dem Europassmist. Er hat das schon ganz toll ausgefüllt und nette Sachen reingeschrieben. Problem ist folgendes: Das Formular hatte er von irgendeinem anderen Praktikanten und deshalb ist das auf Spanisch und Englisch. Meins wäre in Deutsch gewesen, naja. Nächstes Ding: der Drucker hier hat was ausgespuckt bei dem ich mir nicht ganz sicher bin ob ein Drucker oder ein Schredder das produziert hat!
Tolle Wurst, jetzt hab ich ein Schreiben wo nix weiter wichtiges drinsteht auf Spanisch in einer Form die man allerhöchstens noch zum Brot einwickeln nehmen möchte und das soll jetzt irgendwie wichtig sein?! Ich werde morgen direkt mal nach einer schriftlichen Beurteilung fragen die dann hoffentlich etwas besser aussieht…
Abends gabs noch ein paar Filme zum entspannen und dann gings in die Heia, war auch genug für einen Tag.
Twentysecond day
Sonntag, 24. Juni 2007Sonntag, ausschlafen! Außerdem wieder ein irisches Frühstück und dann gings auf in die Stadt. Genauergesagt ins Croke Park Stadium zum Gaelic Football. Die Karten die wir bekommen haben sind für Erwachsene uns lustigerweise bekommen Studenten und Kinder die Karten zum halben Preis. Das funktioniert in Dublin allerdings so dass man erst den vollen Preis bezahlt und dann das Geld am Eingang wiederbekommt. Wir haben uns also für 15 Minuten an einer Schlange angestellt und tatsächlich 15€ wiederbekommen – COOL! Anstatt 15€ zu bezahlen bekommen wir 15€, saugeil.
Im Stadion sind etwa 77.000 Leute, das größte Event für mich bisher. Das Spiel an sich fand ich nicht so berauschend da ich Handball oder Fußball für spannender halte aber dafür gibts bei diesem “Men’s Game” ganz schön auf die Mütze. Da wird schonmal einer im Lauf umgehauen und dann vom Gegenspieler während dem Aufstehen noch mal am Kopf gekuschelt. Dafür dass der Kollege sich nicht gewehrt hat gibts auch gleich Freistoß für den Körperbetonten Akteur der den Zank gewonnen hat – verrückt!
Nach dem 70minütigen Spiel gings zurück auf die O’Connell Street. Dort habe ich noch einige Bilder von den interessanten Dingen im Zentrum gemacht und dann gings, nach einem Cheeseburger für sage und schreibe 2,10€ mit dem Bus zurück wo wir den Tag ganz gemütlich ausklingen lassen haben.