Jetzt noch etwas arbeiten und dann geht es schon zurück.

Die letzte Woche gab es wieder jede Menge Sachen zu erledigen. Die Tatsache, dass sich alle meine Tätigkeiten, auf das erstellen von Webseiten mit Typo3 begrenzten, konnte ich nur begrüßen. Effektiv arbeiten kann man halt nur wenn man sich auf eine Sache beschränkt.

Das arbeiten macht echt Spaß, aber es währe wahrscheinlich noch schöner, könnte man am Abend noch etwas unternehmen. Doch leider ist das in unserer Wohngegend nicht so richtig möglich, wenn man außer dem lokalen Pup auch andere sehen möchte. Der Grund dafür sind ganz klar die öffentlichen Verkehrsmittel, welche mir die Woche richtig auf den Keks gegangen sind. Mit jedem anhalten und wieder losfahren geht mir gerade das busfahren hier auf den Kranz. Das liegt an der unvorstellbar hohen Anzahl an Bushaltestellen den schmalen Straßen und das man auch ohne Bushaltestelle in der Nähe, in der Läge ist, einen vollbesetzten Bus durch ausstrecken der Hand, zum stehen zu bekommen. Einerseits ist es ja bewundernswert mit welcher Ruhe und Gelassenheit andere Fahrgäste diese Tatsache hinnehmen und das macht es ja auch gleich wieder sympathisch, aber ich bin halt noch nicht so weit. Denn wenn ich 40 min auf den Bus warte um dann mit diesem aller 20 Meter anzuhalten, dann habe ich keine Lust darauf den restlichen Abend größtenteils in einem Bus zu verbringen und in die Stadt zu fahren.

Soviel nur am Rande, den zum Glück gibt es auch hier so etwas wie Wochenende. Das letzt während meines Aufenthaltes habe ich natürlich wieder etwas zeitiger eingeläutet. Punkt 16:30 Uhr ging es erstmal zu unseren Gastgroßeltern und anschließend mit dem Bus nach Kilkenny. Der Reiseführer sagt, dass es wohl die schönste Stadt von Irland ist und da ist wahrlich was dran. Das tolle daran ist das man die Stadt auch an einem Tag erlaufen kann, denn mit zwanzigtausend Einwohnern ist Kilkenny relativ überschaubar. Was man aber auf keinen Fall an einem Tag in Kilkenny hinbekommt ist, dass erkunden jedes Pups den davon gibt es über achtzig. Als wir in der Stadt angekommen sind war das Nightlive schon voll im Gange und alles was wir machen musste war das Hostel aufzusuchen unsere Sachen abzulegen und uns eins der Pups mit Livemusik auszusuchen. Dort haben wir dann ein Pint getrunken und unser Tanzbein geschwungen. Ich habe wieder sehr gut geschlafen.

Am nächsten Tag haben sich ja noch ein paar unsere Mitschüler angekündigt um gemeinschaftlich die Stadt zu erkunden. Allerding verzögerte sich deren Ankunft um zwei Stunden. Deshalb haben wir dann schon mal alles Abgelaufen und für die Kollegen einen kleinen Express Tour zusammengestellt. Denn deren Aufenthalt in Kilkenny sollte sich auf etwas mehr als drei Stunden beschränken. Das reicht gerade um auf den ältesten Turm zu steigen und das Castle zu besichtigen. Letzteres machten wir dann auch gleich als erstes und nahmen an einer Tour durch das Castle von Kilkenny teil. Dies steht auch schon seit einer halben Ewigkeit da und gehörte natürlich früher einem Familien Klan. Allerdings hat diese Familie das Anwesen in den sechziger Jahren für fünfzig Pfund an die Gemeinde verkauft. Es war allerdings stark verfallen und musste erst einmal gründlich renoviert werden, somit relativierte sich auch der doch ganz günstige Kaufpreis. Im Castle selbst durften keine Fotos gemacht werden … ich hab aber eine sich bietende Gelegenheit nutzt können und ein Foto von der Galerie geknipst. Dann ging es nochmal zu der ältesten Kirche der Stadt, welche auch einen Turm hat. Der Tur ist nochmal 300 Jahre älter und stammt aus dem 9.Jahrhundert. Von dem Turm aus hat man dann nochmal einen wunderbaren Blick über Kilkenny und kann sich auch nochmal davon überzeugen, dass das schöne Städtchen relativ übersichtlich ist.

Auf der Rückfahrt war dann auch erstmal großes Ausruhen angesagt denn wir wollten ja nochmal in Dublin weggehen. Die letze Gelegenheit in Dublin das Nachtleben zu erkunden haben wir dann auch alle genutzt. Auch wenn es nicht alle Gleichermaßen genießen konnten fand ich es doch ganz amüsant. Grund für unterschiedliche Spaßfaktoren war wohl die Musik. Nachdem der Club in dem wir letzte Woche Spaß hatten, dieses mal unseren Geschmack nicht wirklich getroffen hatte, sind wir in den Club gegangen in dem sich der Rest von uns immer amüsiert. Natürlich wurde da auch keine Musik gespielt, die es Wert ist in der Freizeit gehört zu werden, aber irgendwie spielte das für mich nicht so die Hauptrolle. Ich wollte mich etwas bewegen und ein bisschen rumalbern. Das haben wir dann auch für eine ganze Weile gemacht. Später ging es dann in mehreren Gruppen mit dem Nitelink zurück nach Hause. Es war einfach so das die Schmerzgrenze, schlechte Musik in unerträglicher Lautstärke zu hören und trotzdem zu tanzen, unterschiedlich hoch war. Alles in allem hatte ich meinen Spaß und bin auch rechtzeitig mit dem Sonnenaufgang ins Bett gefallen.

Am Sonntag wartete dann noch ein Besonders Highlite auf uns. Denn wir sind zu einem irisch football Spiel gegangen. Michael hat von seinem Chef zwei Karten geschenkt bekommen und diese Gelegenheit auch gleich richtig genutzt und mich eingeladen mitzukommen. Ich bin ja nicht so der Football Fan aber in ein mit siebenundsiebzigtausend verkauften Karten, nahezu ausverkauftes Stadion zu gehen, lass ich mir nicht entgehen. Der größte Unterschied zum Fußball besteht darin, dass es beim irisch football auf dem Spielfeld Haue gibt und nicht wie bei uns, danach und zwischen den Fans. Auch wenn dieser Sport wohl nicht zu meinen Lieblingssportarten werden wird, finde ich es toll, dass es in Irland eine Art Familien Event ist. Anstelle betrunkener Fans die dämlich in der Gegend rumbrüllen hab ich komplette Familien gesehen die sich gemeinsam das Spiel ansehen.

Den Rest des Tages haben wir uns dann ausgeruht und von den vielen Strapazen erholt ;-)

Da arbeite ich. Philipp ist gerade auf dem Weg zum Eingang.Paul und ich im Bus, auf dem Weg nach KilkennyDa schwing ich gerade das Tanzbein im Matt the Millers einem tollen Pup in KilkennyMatt the Millers das Pup vom Vorabend am Tage.  Irgendwie urig.Enge Straßen, viele Läden und Pup, ein typisches Bild in KilkennySt. Patrick fehlt natürlich auch in Kilkenny nicht und auch hier würde ihm einen Kirche gewidmet.Die älteste Kirche Kilkenny’s und der noch älter TurmHübsche Steinmetzarbeiten findet man auch hier über jeder Kirchentür.Die Iren sind zum Großteil natürlich katholisch.Die glorreichen Sieben beim spazieren durch den Castlepark von Kilkenny.Der Meister auf der Suche nach dem perfekten Motiv.Nochmal ein Foto aus dem Rosengarten mit seinem Springbrunnen.Das ist ein Foto aus dem Inneren des Castles, es zeigt den Gallerieraum.Auf der Rückfahrt nach Dublin war erstmal Ausruhen angesagt ;-)Disco Rico in seinem Element. Es wurde wohl gerade sein Lieblingslied gespielt ;-)Riesenauflauf in Grow Park zum Spiel, Dublin gegen jemanden der verloren hat.

2 Kommentare zu „Jetzt noch etwas arbeiten und dann geht es schon zurück.“

  1. Grundi sagt:

    Ist jemanden auch aufgefallen dass das Wort “nochmal” ziemlich oft vorkommt?
    Das Bild was ich da geschossen habe sieht man übrigens in meinem Eintrag.

    Und zum Schluss noch RESPEKT für unsere Tanzmaus Rico: ganz großes Kino am Samstag – Sehr geil!

    Eine Frage am Rande: Warum sind die glorreichen 7 nur 6? ;-)

  2. daniel sagt:

    Einer muss doch das Foto machen ;-)

Kommentieren