Archiv für die Kategorie „Diary Michael“

Twentieth day

Freitag, 22. Juni 2007

Hurra, Freitag!

Ich habe heute auf Arbeit die Karten für das Spiel von Mel, meinem Kollegen, bekommen. Jetzt können wir also wirklich sicher am Sonntag zum Spiel Dublin gegen Offley.

Von Arbeit bin ich heute etwas eher gegangen weil wir ja nach Kilkenny mit dem Bus fahren wollten. Nachdem ich schlappe 45 Minuten auf meinen Bus gewartet hab ging es in Rekordzeit von nur 30 Minuten nach Hause. Dort gabs noch schnell was zu Essen, Sachen packen und auf zum Busbahnhof. Das Ticket für 13€ gekauft und dann gings auch schon los. Nach etwa 2 Stunden Fahrt sind wir angekommen und haben als letzte an diesem Tag das Hostel bezogen. Für 17€ die Nacht gibts hier ordentliche (und abschließbare) Zimmer und saubere Örtlichkeiten sowie einen kostenlosen Safe – sehr gut. Einziger Wehrmutstropfen: das Zimmer muss 10 Uhr geräumt sein.

Abends sind wir dann noch in einen ziemlich geilen Pub gegangen in dem eine Liveband Coversongs von ACDC, GreenDay und anderen Rockbands zum besten gab – STIMMUNG! Danach kam ein DJ auf den Plan der zwar nicht mehr ganz so gut war, aber trotzdem noch jede Menge Stimmung verbreitet hat. Dabei fiel uns wieder die irische Mentalität auf: hier geht halt die ganze Familie (außer kleine Kinder) in der Pub und hat Spaß. Es wird sich viel unterhalten, getanzt und getrunken – zu Hause unvorstellbar in einer Bar!

Nachdem wir ziemlich angetrunken waren sind wir dann wieder ins Hostel und ins Bett.

Nineteenth day

Donnerstag, 21. Juni 2007

Ein schööööööööööööööööner Tag…. oder so singen sie es doch in der Becks-Werbung, nicht?! Ja, gestern war auch ein schöner Tag weil mein Kollege mir Karten für das Spiel am Sonntag besorgen will die mich dann nix kosten – statt 30€. Da er gleich 2 davon besorgt kann Daniel auch mitkommen, klasse oder?!

Arbeitstechnisch bin ich immernoch mit der Animation beschäftigt. Das Xara ist etwas schwer wenn man Flash gewöhnt ist, denn hier gibts leider keine Ebenen, Zeitleiste oder Bibliothek. Naja, irgendwie geht es trotzdem und ich komme, wenn auch langsamer als mit Flash, voran.

Abends ging es nach einem leckeren Abendessen (Steak-Sandwiches mit Fritten und Erbsen, hmmmmmmmmmm) dann wieder ins Igo Inn und wir haben Fotos getauscht und unsere Kilkenny Tour am Wochenende besprochen. Wir werden also am Freitag abend mit dem Bus nach Kilkenny fahren und dann dort im Hostel schlafen. Samstag kommen die ganzen anderen Leute aus Dublin nach und dann machen wir ne schöne Tour um abends mit dem Bus wieder Heim zu fahren. Da freu ich mich schon drauf.

Ganz nebenbei hab ich mir heute im Globetrotter Shop ein paar nette Utensilien ausgesucht die ich für eine Rucksacktour mit meinem Schatz noch brauche. Da waren ein schönes kleines Zelt, ein Schlafsack und noch ein paar Klamotten dabei. Kommt bei etwa 800€ raus für alles zusammen. Muss ich wohl mal noch eine Webseite bauen und mir zum Geburtstag und zu Weihnachten was wünschen damit ich, falls es nächstes Jahr nix mit Amerika wird, dann eine Tour durch die irische Natur machen kann im Sommer nach der Ausbildung :-)

Euch allen ein schönes WE und ich schreib dann sicher erst Montag wieder was.

Eighteenth day

Mittwoch, 20. Juni 2007

Schön, zwei Drittel sind rum und die Hälfte der Arbeitstage auch.

Da es über den Arbeitstag nicht viel zu berichten gibt möchte ich nochmal kurz fragen ob denn niemand die Lösung für mein kleines Rätsel hat?! Ich finde es nicht so schwer und Daniel hat es auch in einer halben Stunde rausgehabt.

Nun noch kurz eine Geschichte zu den Bussen in Dublin. Ich bin gestern etwas später von der Arbeit los und wollte meine 7B noch erwischen, bin gerannt, hab sie aber trotzdem ganz knapp verpasst – naja. Da ich dachte dass das die letzte 7B zurück ist (wissen kann man es nicht, da nicht an jeder Haltestelle ein Fahrplan hängt) schaute ich mich nach anderen Linien um die von der Haltestelle in meine Richtung fahren. Da waren 2 die mich Dun Laoghaire bringen und von dort aus gibts wieder 3 zu mir. Ich steige also in die nächste 46A ein. Nach 5 Minuten an der Ampel bemerke ich dass der Bus hinter uns eine 7B ist und mache mich zum schnellen Buswechsel fertig. Der Bus hält, ich sprinte hinter und halte meinen Arm raus woraufhin der Fahrer der 7B richtig Gas gibt und mit 60 an mir vorbeifährt – vielen Dank! (in Irland muss man den Arm heben an der Haltstelle damit der Bus überhaupt anhält) Ich sprinte also wieder vor zur 46A wo gerade die Tür zugeht. Dieser Fahrer ist aber etwas netter und lässt mich wieder rein. Dumm nur, dass er fährt als wäre gerade Spielstraße. Mit gefühlten 20 tuckern wir dahin und uns überholen 2! Busse der gleichen Linie (die eigentlich jeweils 10 Minuten später fahren). Zu allem Übel fährt der Bus auch noch anders als die 7B bis nach Dun Laoghaire und es dauert über eine Stunde bis ich schließlich da bin. Die 7 kommt zum Glück relativ schnell da es grad wieder angefangen heftig zu schütten. Ich bin kurz nach halb 8 zu Hause. Nochmal zum Verständnis: ich bin kurz nach 6 in den Bus gestiegen. 90 Minuten vergehen also heute auf meinem etwa 15km langen Heimweg (10km Luftlinie). Das macht eine Durchschnittsgeschwindigkeit von sage und schreibe 10km/h.

Als Fazit möchte ich stehen lassen dass wenn einen der ständige Regen und die geradzu mordlustigen Autofahrer hier nicht stören man mit dem Rad definitiv schneller ist!

Gute Fahrt…

Interessant!

Mittwoch, 20. Juni 2007

Wer sich gefragt hat was das für ein komisches Bild unter meinem Namen auf der rechten Seite ist, der kann da mal draufklicken. Eine ziemlich interssante Seite namens Egoload sagt dem User nach Beantwortung einiger einfacher Fragen was für ein Typ er ist. Dazu gibts lange Beschreibungen für allgemein, Job und Liebe und ich finde dass das manchmal ziemlich gut passt – jedenfalls bei mir. Wer das also mal lesen möchte über mich bzw. seinen eigenen Typ sollte mal auf die Seite gehen.

Seventeenth day

Dienstag, 19. Juni 2007

Hm, eigentlich gibts heute gar nix zu berichten so richtig. Wieder arbeiten gewesen und eine neue Aufgabe bekommen. Ich soll eine kleine Animation für die Webseite meiner Firma machen. Das dumme daran ist allerdings dass ich es nicht in Flash sondern in einem anderen Programm namens Xara machen soll. Damit habe ich noch nie gearbeitet und es sieht mir nicht sonderlich professionell aus. Scheint eine Art minimal-Animations-Programm zu sein – kann GIFs und SWFs erstellen, lässt sich aber bescheiden bedienen. Zu allem Überfluß gibts das nur für PC und ich muss an einem anderen Rechner arbeiten. Mal sehen was dabei rauskommt.

Abends hab ich nach dem Essen noch etwas Comedy Channel geschaut um schließlich vor 10 meine Nachtruhe anzutreten. Ich habe mal wieder ausgeschlafen – herrlich!

Wetter

Dienstag, 19. Juni 2007

Hallo Freunde,

um Euch noch etwas besser in unsere Lage/Gefühle versetzen zu können gibts jetzt zum direkten Vergleich das Wetter von hier und zu Hause in der Sidebar.

Ich hoffe das ist nützlich?!

Sixteenth day

Montag, 18. Juni 2007

Bäh, heute wieder arbeiten. Naja, sonst kommt man auch aus der Übung…

Nach der Arbeit bin ich wieder mit Matze heimgefahren und als wir im Bus grad an der Ampel standen kommt ein anderer Bus über die Kreuzung gerauscht und macht eine kleine Baustelle platt die sich um die Ampel drappiert hatte. Zum Glück sind Bauzäune hier aus Plastik und falten sich wieder auseinander! Dass der Bus noch einen von den roten Kegeln mitgeschleift hat war dem Fahrer scheinbar auch egal denn der hat einfach nur auf die Tube gedrückt – die spinnen die Busfahrer!

Nach dem Essen ging es nochmal nach Dun Laoghaire zum Treffen mit Con. Wir sollten unsere Firmen kurz bewerten und konnten nach 15 Minuten Gespräch die 20minütige Heimreise antreten. Sinnvolle Aktion ;-)

Zum Abend gabs neben einem Sack Kartoffeln in Form von gebackenen Kartoffelecken, dazu Fleisch und einem ganzen Blumenkohl (das war jetzt EINE Portion [ohne Nachtisch!]), wieder einen Film. Schön zum einschlafen.

Fifteenth day

Sonntag, 17. Juni 2007

So, ausgeschlafen kann man zwar nicht nennen aber halbwegs wach reicht zum Sonntag ja auch :-)
Wenigstens beginnt der Tag hier (um 11) mit einem für diese Zeit angemessenen Frühstück (siehe Bilder). Danach ganz gemütlich duschen und dann auf Richtung Powerscourt. Das ist eine Parkanlage, ähnlich Schloss Pillnitz oder dem Barockgarten Großsedlitz, die zur Zeit der Great Famine (erwähnte ich bereits) gebaut wurde. Der englische Lord Powerscourt hatte noch ein paar Taler übrig und ließ hier jede Mende Erde für einen Lustgarten bewegen während in Irland etwa jeder Dritte verhungert ist – ganz schön pervers! Da die Engländer aber was von Gartenbau verstehen kam was ganz annehmbares dabei raus.

Dank meines Ortskundigen Begleiters mussten wir auch nichteinmal etwas bezahlen – großartig. Zu unserem Pech hielt es der Busfahrer nicht für nötig dahin zu fahren wo er uns abgesetzt hat und wir haben 90 Minuten auf den nächsten Bus gewartet – vielen Dank! Aber egal, das Wetter war ganz nach meinem Geschmack: nicht zu warm. Gut, es hätte etwas mehr regnen können aber man kann ja nicht alles haben!

Wieder zu Hause gabs wie immer viel zu Essen und abends noch einen Film am Rechner. That’s it.

So sieht ein irisches Frühstück zum Sonntag aus - deftig und leckerund so unser FrühstückstischDas ist der Garten im Powerscourtunten gibts auch einen Teich mit einer FontäneDaniel hat gute LauneEs gibt auch einen japanischen GartenDer Meister sucht die richtige PerspektiveLord Dietze schlendert durch den Garten :-)Hier nochmal von hinter dem Teich in Richtung Anwesen

Fourteenth day

Samstag, 16. Juni 2007

Halbzeit. Komisches Gefühl irgendwie. Die Hälfte ist vorbei und es liegen leider nur noch Arbeitstage vor uns die von einem letzten Wochenende verbunden sind. Mal sehen ob das so in Routine übergeht wie zu Hause und man hier auch nur so Roboterhaft seinen Tag rumbringt. Ich hoffe der Fakt dass hier alles etwas anders ist macht es etwas leichter sich nicht so vom Alltag erschlagen zu lassen – wir werden sehen.

Heute ging es nach dem Frühstück gleich nach Dalkey, einer kleinen Stadt an der Küste auf dem Weg nach Dublin. Wir haben uns eines der erhaltenen Castles von Dalkey angesehen die früher als befestigtes Warenlager dienten. Mittelalterliche Charaktere haben hier etwas über “Ihre” Zeit erzählt und uns Ihren Tagesablauf erklärt. Dann war noch eine Tour durch eine Kirche aus dem 14. Jahrhundert dabei und ein Friedhof der zur Zeit der Great Famine (die Hungersnot) mehrschichtig befüllt wurde. War für 5€ ganz ok. Später sind wir auf dem Weg zur Dart noch durch den Bloomsday gegangen an dem sich die Einwohner von Dalkey verkleiden wie zu Zeiten von James Joyce.

In der Stadt sind wir zu Fuß bis zum Kilmainham Jail gegangen. Für 2,10€ (Studenten) gabs hier schon viel mehr zu sehen. In diesem Gefängnis wurden, unter anderem, die Anführer des Osteraufstandes eingesperrt und später erschossen. Viele andere politische Gefangen waren auch hier und das Gefängnis bedeutet zeimlich viel in der Geschichte Irlands weil hier eben einige wichtige Dinge passiert sind. Wir haben für den Preis auch gleich noch eine Guided Tour dabei gehabt und uns hat ein sehr kompetenter und enthusiastischer junger Mann durch das Gefängnis geführt und alles erklärt.

Danach sind wir dann heimgefahren und haben gegessen und uns etwas ausgeruht denn Abends hieß es: Temple Bar! Wir sind gegen 22 Uhr los und haben dann in Dublin feststellen müssen dass das nicht ganz so schlau war denn anders als in Deutschland ist hier halb 4 Ausschankschluss und die Feierzeit geht etwas eher los – nicht erst um 12. Wir hätten also ab 22 Uhr in den meisten Locations Eintritt bezahlen müssen – 8-10€ wären da fällig gewesen. Zu viel! Wir haben also etwa 90 Minuten einen kostenlosen Club mit guter Musik gesucht. Nachdem wir auch einmal durch die Gesichts- und Klamottenkontrolle geflogen sind, jedenfalls Matze und ich, haben wir dann einen kleinen Club mit guter Rockmusik gefunden in dem wir bis halb 4 abgehangen haben.

Für 4€ ging es mit dem Nitelink-Bus nach Hause und ins Bett – endlich ;-)

unsere Gruppe vor dem Dalkey CastleDer Friedhof bei dem CastleSt. Patricks CathedralSo siehts im Knast aus - der modernste der damaligen ZeitHier eine Gedenktafel für die (erschossenen) Führer des Osteraufstandes 1916Matze und Partick suchen nach Einschusslöchern an der Erschießungsstelle

Thirteenth day

Freitag, 15. Juni 2007

Freitag, herrlich, das ersehnte Wochenende naht. Ich habe heute lustig mit JavaScript magic Sachen gemacht, funzt leider nur nicht so richtig in den IEs. Ich denke aber dass nach etwas optimierungsarbeit dieses Script in den IEs und dem FF zufriedenstellend laufen wird. Wenn ich es fertig habe, dann werde ich mal beschreiben was es so macht. Geholfen hat mir dabei wieder das MooTools Framework was ich hier ganz klar noch mal herausstellen möchte. Ich habe nur 30% so viel Code geschrieben wie der Kollege hier der das gleiche probiert hat und habe damit das gleiche erreicht.

Anyway. Jetzt zu den schönen Dingen. Direkt nach der Arbeit ging es für Daniel und mich mit der Dart nach Howth. Das liegt am anderen Ende der Dublin Bay und da ist es geradezu malerisch. Ein kleines, verschlafenes Nest am Rande der Großstadt in dem die wohlhabenden zu Hause sind. Hier gibt es einen Laden in der Größe eines MediaMarktes für Golfausrüstungen, das sagt einiges! :-)

Jedenfalls waren wir vom Hafen aus etwa 2 oder 3 Stunden zu Fuß unterwegs und es war echt krass auf dem Wanderweg direkt an den Klippen langzulaufen.

Das ist meine Firma - im KellerDas ist die Straße auf der ich arbeiteDer Grand Canal in DublinDer Daniel freut sich über das Wetter in HowthDas ist die Bucht von Howth bei etwas Wind :-)Gleiche Bucht aber diesmal von weiter oben und anderer SeiteDiesen fantastischen Blick hat man, wenn man um den Berg von Howth in Richtun Dublin Bay gehtAlles ist grün und erstrahlt im Sonnenlicht aus dem sonst grauen Wetter herausMöwenkollonien gabs da auch sehr viele - demzufolge auch viele Möwen