Halbzeit ;-)

17. Juni 2007

Halbzeit

Die Zeit vergeht in den letzten Tagen wir im Flug und das liegt nicht nur etwa daran das hier die Uhren etwas anders ticken sondern vor allem daran, dass wir jede Menge Sachen unternehmen. Und wenn man was macht kommt auch nie lange Weile auf (mit Ausnahme Bus fahren aber dazu später mehr).

Letzt Woche hatten wir ja unsere erste Arbeitswoche und es galt jede Menge Aufgaben zu erfüllen. Ich arbeite ja mit Philipp zusammen in einer Firma Namens „The Design Pool“ und wir haben relativ anspruchsvolle Aufgaben bekommen. Das finde ich gut denn dadurch gibt es auch immer etwas zu lernen am Tage. Leider ist aber auch in der Woche nicht so viel Zeit noch großartig rumzureisen, denn die öffentlichen Verkehrsmittel lassen spontane kurzentschlossene Ausflüge nicht wirklich zu. Außerdem hatte ich eine kleine Erkältung die es erst einmal aus zu kurieren galt.

Ganz anders sah das dann schon ab Freitag aus denn da machte ich eher Schluss und habe mich mit Michael getroffen um in Howth Wellen schauen zu gehen. Das war eine wirklich gut Idee und unsere Augen und Ohren wurden mit dem einen oder anderen Wellenglatscher belohnt. Ich wollte ja noch weiter gehen und denn ganzen Trail gehen, aber Michael hatte es mit dem Fuß deshalb sind wir dann einfach wieder zurück gegangen.

Ja und der Samstag war ganz nach meinem Geschmack, voller Aktionen und Touren (ich währe nur gern noch etwas mehr gelaufen). Angefangen haben wir gleich nach dem Frühstück mit einer Tour in Dalkey. Dalkey war vor langer Zeit mal ein Hauptumschlagplatz für Waren und Güter die mit dem Schiff aufs Inselchen kamen. Natürlich waren alle an den Güter (z.B. Wein) interessiert, weshalb man diese auch beschützten musste (es war ja einen turbulente Zeit). Aus diesem Grund wurden in Dalkey mehrere Castels gebaut und eines dieser haben wir uns angeschaut. Die Tour war in sofern anders da Die Guides, gleichzeitig als Schausteller die Rolle von Bürgern dieser Zeit übernahmen.

Dann liefen wir über den Bloomsday extra für Michael eben nicht zu näheren DART-Station sonder ein Stückchen weiter. Dabei ist der Bloomsday vielleicht etwas kurz gekommen, oder wir waren einfach zu früh da, denn dort war eigentlich nichts los. Ein paar Leute mit Kostümen und ein zwei alte Automobile, aber mehr gab es nicht zu sehen. Deshalb sind wir dann auch gleich mit der DART weitergefahren und haben uns ins City-Center fahren lassen. Dort angekommen haben wir extra wegen Michael nicht denn Bus genommen sondern sind mit einem Fish&Chips Zwischen stopp runde 1km bis zum Kilmanham Gaol gelaufen. Das war natürlich viel zu weit um zu Fuß zu gehen.

Die Tour war aber total Klasse, super Preis und super Guide. Wir habe eine Menge über die Geschichte der Stadt und Irland erfahren. Nach der Tour wollte ich ja an der Liffey zurück laufen aber das hätte ich wohl mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit alleine gemacht, also bin ich dann auch erstmal mit den öffentlichen nach Hause gefahren.

Die abendliche Cubbingtour war auch wieder sehr beeindruckend und die Tatsache das wir nicht auf Anhieb einen Club gefunden haben in dem es uns gefallen hatte, empfand ich als nicht sonderlich störend. Denn so war es doch Möglich, dass Matze, Ich und Michael noch etwas auf den Straße herumlaufen konnten um uns das Getümmel anzuschauen. Natürlich fanden wir dann auch noch einen Club der gute Musik spielte und keinen Eintritt kostet. Da haben wir dann unsere Pints getrunken und wie es sich gehört, auch etwas getanzt. Mit aufgehender Sonne machten wir uns dann, wie auch viele anderen, mit diesem Nitelink auf den Heimweg.

Ich hab gut geschlafen.

Am Sonntag haben wir dann zum Ausklang einen kleinen Ausflug geplant. Powerscourt ein schöner englischer Garten in dem ich schon mal war. Doch leider hat mir hier DublinBus ein wenig die Ausflugslust verdorben, denn ich bin einfach der Meinung das runde drei Stunden etwas viel Zeit für 20km zu überwindende Distanz sind. Wir waren aber noch rechtzeitig (45 min vor Torschluss) da, auch wenn das Michael auf der letzten Meile (die es zu Fuß zurückzulegen galt) nicht so richtig glauben wollte und seinen Unmut, mit dem einen oder anderen Kommentar bekannt gab. Das wir so spät da waren gingen wir dann einfach über den Ausgang in den Eingang und mussten sogar nichts bezahlen (2×6,50 Euro gespart). Der Garten ist echt schön und wir haben die verbleibende Öffnungszeit auch noch voll ausgenutzt. Ich habe mir auch einen kleinen Spaß mit vier Leuten gemacht die ich über einen Zaun klettern sah, indem ich diese 5 Minuten später nach ihren Tickets fragte. Mann haben die Große Augen gemacht ;-) aber ich habe die Situation dann auch gleich aufgelöst und gemeint dass ich nur Spass mache.

Danach mussten wir zwar nicht wirklich aber ich fand es angebrachter und außerdem war es doch noch eine gute Gelegenheit für einen weiteren kleinen Fußmarsch, in das nächst gelegene Dorf laufen. Dort haben wir dann erstmal 1 Stunde auf den blöden Bus gewartet.

Das regt mich echt auf, denn die Zeit die man hier damit vergeude, auf den Bus zu warten, könnten man doch viel besser mit Spaziergängen und kleinen Fußmärschen verbringen;-)

Phillip ……  is cool ……. whateverHowth … nice gardenHowth … Micheal und der Leutturm von HowthDalkey Castle .. Schausteller und Guide in einer PersonFish&Chips im Garten von St.Patricks CathedralKilmanham Gaol … alle Zellen im BlickKilmanham Gaol … Diese nette Steinmetzarbeit befindet sich über dem EingangMatze und Michael .. ein lustiger Abend im Clubnach dem cubbing waren alle müde ;-)the only thing you need is timeso stellt sich Michael seinen zukünftigen Arbeitsplatz vor :-)Solche Statuen und weiter findet ihr in PowersourtAuf dem Rückweg von Powerscourt tatten Michael seine Füße etwas weh

Fourteenth day

16. Juni 2007

Halbzeit. Komisches Gefühl irgendwie. Die Hälfte ist vorbei und es liegen leider nur noch Arbeitstage vor uns die von einem letzten Wochenende verbunden sind. Mal sehen ob das so in Routine übergeht wie zu Hause und man hier auch nur so Roboterhaft seinen Tag rumbringt. Ich hoffe der Fakt dass hier alles etwas anders ist macht es etwas leichter sich nicht so vom Alltag erschlagen zu lassen – wir werden sehen.

Heute ging es nach dem Frühstück gleich nach Dalkey, einer kleinen Stadt an der Küste auf dem Weg nach Dublin. Wir haben uns eines der erhaltenen Castles von Dalkey angesehen die früher als befestigtes Warenlager dienten. Mittelalterliche Charaktere haben hier etwas über “Ihre” Zeit erzählt und uns Ihren Tagesablauf erklärt. Dann war noch eine Tour durch eine Kirche aus dem 14. Jahrhundert dabei und ein Friedhof der zur Zeit der Great Famine (die Hungersnot) mehrschichtig befüllt wurde. War für 5€ ganz ok. Später sind wir auf dem Weg zur Dart noch durch den Bloomsday gegangen an dem sich die Einwohner von Dalkey verkleiden wie zu Zeiten von James Joyce.

In der Stadt sind wir zu Fuß bis zum Kilmainham Jail gegangen. Für 2,10€ (Studenten) gabs hier schon viel mehr zu sehen. In diesem Gefängnis wurden, unter anderem, die Anführer des Osteraufstandes eingesperrt und später erschossen. Viele andere politische Gefangen waren auch hier und das Gefängnis bedeutet zeimlich viel in der Geschichte Irlands weil hier eben einige wichtige Dinge passiert sind. Wir haben für den Preis auch gleich noch eine Guided Tour dabei gehabt und uns hat ein sehr kompetenter und enthusiastischer junger Mann durch das Gefängnis geführt und alles erklärt.

Danach sind wir dann heimgefahren und haben gegessen und uns etwas ausgeruht denn Abends hieß es: Temple Bar! Wir sind gegen 22 Uhr los und haben dann in Dublin feststellen müssen dass das nicht ganz so schlau war denn anders als in Deutschland ist hier halb 4 Ausschankschluss und die Feierzeit geht etwas eher los – nicht erst um 12. Wir hätten also ab 22 Uhr in den meisten Locations Eintritt bezahlen müssen – 8-10€ wären da fällig gewesen. Zu viel! Wir haben also etwa 90 Minuten einen kostenlosen Club mit guter Musik gesucht. Nachdem wir auch einmal durch die Gesichts- und Klamottenkontrolle geflogen sind, jedenfalls Matze und ich, haben wir dann einen kleinen Club mit guter Rockmusik gefunden in dem wir bis halb 4 abgehangen haben.

Für 4€ ging es mit dem Nitelink-Bus nach Hause und ins Bett – endlich ;-)

unsere Gruppe vor dem Dalkey CastleDer Friedhof bei dem CastleSt. Patricks CathedralSo siehts im Knast aus - der modernste der damaligen ZeitHier eine Gedenktafel für die (erschossenen) Führer des Osteraufstandes 1916Matze und Partick suchen nach Einschusslöchern an der Erschießungsstelle

Thirteenth day

15. Juni 2007

Freitag, herrlich, das ersehnte Wochenende naht. Ich habe heute lustig mit JavaScript magic Sachen gemacht, funzt leider nur nicht so richtig in den IEs. Ich denke aber dass nach etwas optimierungsarbeit dieses Script in den IEs und dem FF zufriedenstellend laufen wird. Wenn ich es fertig habe, dann werde ich mal beschreiben was es so macht. Geholfen hat mir dabei wieder das MooTools Framework was ich hier ganz klar noch mal herausstellen möchte. Ich habe nur 30% so viel Code geschrieben wie der Kollege hier der das gleiche probiert hat und habe damit das gleiche erreicht.

Anyway. Jetzt zu den schönen Dingen. Direkt nach der Arbeit ging es für Daniel und mich mit der Dart nach Howth. Das liegt am anderen Ende der Dublin Bay und da ist es geradezu malerisch. Ein kleines, verschlafenes Nest am Rande der Großstadt in dem die wohlhabenden zu Hause sind. Hier gibt es einen Laden in der Größe eines MediaMarktes für Golfausrüstungen, das sagt einiges! :-)

Jedenfalls waren wir vom Hafen aus etwa 2 oder 3 Stunden zu Fuß unterwegs und es war echt krass auf dem Wanderweg direkt an den Klippen langzulaufen.

Das ist meine Firma - im KellerDas ist die Straße auf der ich arbeiteDer Grand Canal in DublinDer Daniel freut sich über das Wetter in HowthDas ist die Bucht von Howth bei etwas Wind :-)Gleiche Bucht aber diesmal von weiter oben und anderer SeiteDiesen fantastischen Blick hat man, wenn man um den Berg von Howth in Richtun Dublin Bay gehtAlles ist grün und erstrahlt im Sonnenlicht aus dem sonst grauen Wetter herausMöwenkollonien gabs da auch sehr viele - demzufolge auch viele Möwen

Twelfth day

14. Juni 2007

So, heute wieder arbeiten gewesen. Es geht grad darum ein eLearning-HTML Paket für verschiedene Systeme wie Moodle anzupassen. DOM-Manipulation mit Javascript. Mal sehen wie das so vor sich geht.

Heute Mittag war ich kurz im Tesco um die Ecke und habe mir Taschentücher gekauft. Nichts besonderes bis ich zur Kasse kam. Es gab nämlich niemanden der mich abkassieren wollte. Stattdessen kann man seine Sachen komplett selbstständig über den Scanner ziehen und muss am Ende Münzen in einen Schlitz stecken oder die Kreditkarte. Aus einem Drucker rutscht am Ende der Bon und das wars – SB-einkaufen, eine ganz neue Erfahrung.

Auf dem nach-Hause-Weg hat es dann richtig angefangen zu schütten und ich bin auf den 200m von der Haltestellezum Haus etwas nass geworden. Daheim hab ich mir schnell ne neue Hose übergezogen und hatte beste Laune – das ist irisches wie man es sich vorstellt, nicht diese fast schon tropischen 25 Grad. An dieser möchte ich nochmal betonen dass meine Schlechtwetterklamotten sehr geil sind. Die kurzfristige Investion dafür (200€) hat sich richtig gelohnt. Ein kleines Problem hab ich allerdings noch: da die Iren sich nicht ums Wetter scheren scheint es hiernirgends Imprägnierspray zu geben! Naja, vielleicht findet sich ja noch etwas.

Abends gings dann ins Igo Inn zum wöchentlichen Treffen. Wir haben uns viel unterhalten, Poker und Wizard gespielt und (natürlich) ein paar Guiness getrunken. Da wir auf dem Weg zum Pub wieder in einen kleinen Guss geraten sind, war auch meine zweite Hose nass – irgendwie brauche ich noch ne wasserdichte Hose!

Tja, halb eins im Bett. Da war der Tag zu Ende.

Der Patrick (nicht der Heilige, nur unserer)Ein Blick in unsere SitzeckeDie Mädels vom PokerMal ein Blick in die andere RichtungAuch ein lokales, leichtes BierNochmal die Mädels vom Poker in Ich-hab-die-dicksten-Eier-Position (auch Chipleader genannt)

Eleventh day

13. Juni 2007

Ich habe heute wieder den ganzen Tag gearbeitet und deswegen nicht ganz so viel zu erzählen. Ich habe allerdings mal die Sachen hochgeladen die ich gerade so mache.

Zur Erklärung: die rechteckigen Kästen werden normal mit HTML gebaut, die ganzen Schatten drumherum werden dynamisch mit Javascript hinzugefügt. Das Script ist noch nicht fertig, also noch nicht produktiv verwenden.

Über Meinungen würde ich mich freuen!

Damit es Euch nicht zu langweilig wird hab ich noch ein Rätsel für Euch:

Man kann es besitzen aber nicht anfassen, man kann es anderen schenken aber nicht verkaufen, man kann es fühlen aber nicht sehen. Es ist wertvoll aber niemand möchte es tauschen. Nicht jeder auf der Welt hat es (leider) aber jeder kennt es. Es nicht abhängig von Intelligenz oder Wissen.

Was ist das?

Auch hier freue ich mich über konstruktive und/oder kreative Lösungen (per Mail an mg “at” aplusmedia.de.
Noch eine Hilfe am Ende, es ist NICHT: Weisheit, Gerechtigkeit, Sicherheit oder Selbstbewusstsein.

Noch eine kleiner Auszug vom Abendessen: Es gab heute Bandnudeln mit Bolognese (etwa 500g Fleischsoße) und dazu ein ganzes Knobibrot – für jeden versteht sich! Das Desert brauche ich nicht mehrzu erwähnen, das gibts jeden Tag. Ich habe (wie immer) nicht aufgegessen aber unser “dusty bin” (das heißt soviel wie “allesfressendes Hausschwein”) hat (wie immer :-) ) den Teller leergeputzt. Richtig, Daniel ist gemeint. Nachdem Marry uns noch verraten hat dass es außerdem Reste gibt die wir noch essen können, war ich mal fies und habe behauptet dass der Daniel manchmal abends noch Hunger hat (obwohl er sich fast nicht mehr bewegen kann vor lauter Essen). Daraufhin wurde wieder die Kindersarggroße Keksdose und die etwa 1kg schwere Schokorigelbox angepriesen.

Man hat manchmal das Gefühl dass die Leute hier in der Gegend mit der Zunge schnaltzen und sich die Finger lecken wenn wir vorbei gehen. Mich beschleicht eine gewisse Unruhe ob unsere Gastmutti uns schon als Hauptgericht auf der Schlachteplatte angepriesen hat so wie sie uns mästet! Nein, Spaß. Sie ist natürlich wahnsinnig nett und will einfach nur sichergehen dass wir auh wirklich satt sind. Kann man sich ja nach einer Elefantenportion für einen Menschen auch noch nicht ganz sicher sein ;-)

Mahlzeit!

Am Rande noch eine kleine Geschichte zu den Irischen Busfahrern und zur allgegenwärtigen Schlabbermode.

Tenth day

12. Juni 2007

Heute habe ich die dynamischen Schatten die ich machen sollte im Firefox fertig bekommen. Im IE7 sieht es auch noch ganz passabel aus, im 6er allerdings sch….

Morgen wird also meine Aufgabe sein das noch etwas zu optimieren.

Ansonsten ist heute nicht so viel passiert. Auf meiner 50minütigen Heimfahrt habe ich mich mit einem Iren unterhalten, Paul, den ich an der Haltestelle nur kurz was gefragt hatte. Er hat dann von selbst das Gespräch fortgeführt. Wiedermal ein Beispiel für die Offenheit der Menschen hier. Nach reichlich Abendessen gings auf Zimmer. Eigentlich war heute Pokern angesagt aber das Bier im Pub ist so teuer und Daniel ist krank. Deswegen haben wir das auf Donnerstag geschoben wenn wir sowieso im Pub sind. So also nur etwas am Rechner gearbeitet und ein billiges Bier aus dem Tesco getrunken.

Gute Nacht.

Nineth day

11. Juni 2007

Der erste Arbeitstag beginnt wie zu erwarten wieder mit viel Essen. Heute haben wir aber nicht allzuviel Zeit und der Bus ist der letzte meiner Linie am morgen. Wenn ich den vepasse, muss ich zur Dart laufen und dazu habe ich echt keinen Bock. Nachdem ich 15 Minuten an der Bushaltestelle gewartet habe kommt endlich mein Bus. Nach ca. 50 Minuten Fahrt erreichen wir unser Ziel im Zentrum. Von dort aus laufe ich noch ungefähr 5 Minuten bis zu dem “Keller” in dem meine Firma sitzt. OpenApp arbeitet sehr viel mit Open Source Software. Linux, OpenOffice, StarOffice, Zope, Plone – alles Themen die hier interessant sind. Meine Kollegen sind sehr nett und bieten mir des Öfteren Kaffee an den ich aber ablehne weil ich sonst wieder nicht schlafen kann.

Ich habe ein paar einfache Aufgaben mit JavaScript bekommen und bis Mitte nächster Woche Zeit. Ich bin zuversichtlich dass ich sie schon Mitte dieser Woche erledigt habe. Wenns interessant ist, kann ich sie ja auch hier mal posten.

Nach nur 8 Stunden endet mein Arbeitstag und ich fahre wieder etwa eine Stunde nach Hause. Dort gibts (wie immer) schon wieder was zu Essen. Bei der heutigen Menge und dem leckeren Geschmack überkommt mich einmal mehr der Gedanke dass unsere Gastmutter nach Kilos bezahlt wird die wir hier zulegen. Just kidding.

Heute ist irgendwie besonders, denn es ist der erste Tag an dem ich meinen Eintrag tatsächlich an dem Tag schreibe zu dem er gehört. Ich denke das werde ich jetzt öfter schaffen weil ich ja jetzt regelmäßig Internet habe. Trotzalledem könnt ihr den Eintrag erst morgen lesen weil ich ihn ja erst morgen online stellen kann.

Eighth day

10. Juni 2007

Nach etwas längerem Schlafen als Gestern ging es zur kurzen Tour durch die Stadt. Galway hat eine schöne Kirche und wir haben durch Zufall eine Messe beobachten können. War für mich in der Form das erste Mal und ich fand es schon ganz schön Sektenhaft mit den ganzen Gewändern und Gebeten aber da ich keiner Religion angehöre ist das wohl normal. Zum Mittag gab es vor der Rückfahrt noch einen Happen bei Supermacs, einer lokalen Fast-Food-Kette. “2 Stück Chicken” entpuppten sich als ein halbes Hähnchen in 2 Teilen – paniert. Nicht so meine Welt und mit Pommes für 5,70€ auch viel zu teuer – werde ich wohl nicht wieder essen. Die Uni ist übrigens auch sehr schön, ich habe ein paar Bilder gemacht.

Die Rückfahrt ging immerhin schneller als die Hinfahrt, hat aber trotzdem fast 4 Stunden gedauert. Wir waren alle ziemlich Knülle und haben im Bus etwas Schlaf der letzten Nächte nachgeholt.

Zurück in Dublin gings gleich mit der Dart nach Hause. Dort angekommen stand das Essen schon bereit und danach haben wir bei etwas Fernsehen und Tasche packen das Wochenende ausklingen lassen. Schließlich hieß es am nächsten morgen: auf zur Arbeit!

Die Uni von Galway hatte was von Harry Potter…nochmal die UniPflanzen wachsen doch irgendwie überall.Der Schlaf der Gerechten - war im Bus nur bedingt möglich.

Ireland is lovely

10. Juni 2007

Die erste Tage ist ja nun schon vorbei und auf Grund der Tatsache, dass wir in dieser Woche die meiste Freizeit hatten, ist es auch sehr wahrscheinlich, dass jene auch die ereignisreichste Woche in unserem Irland Aufenthalt bleiben wird. Neben der Schule konnten wir noch bequem die Stadt erkunden und noch diese oder jene Sache kaufen. Auf dem Programm standen neben dem Kauf eines Regenschirms und einer Sonnenbrille der Pferdemarkt, das City Center, der Port of Dun Laoghaire, Bonos Haus, das Dublin Castle und ein Pupbesuch. Wie Ihr ja schon gehört habt, haben wir das längere Wochenende genutzt und sind nach Galway gefahren. Die Leute die uns empfohlen haben da hin zu fahren, haben nicht unter trieben, denn diese Stadt und die südlich gelegene Burren Region ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Ich denke ich habe einen ganz guten Eindruck davon bekommen wie es ist wenn man in Irland auf dem Lande wohnt. Denn Neben den Bildern die ich wohl so schnell nicht vergessen werde, war es doch gerade unser Busfahrer der jede Menge Geschichten und gar Lieder zum Besten gab um die Tagestour interessant zu gestalten. Ungeschlagen ist der Ausblick auf den Atlantik aus 220m Höhe welchen man von den Cliffs of Moher genießen kann. Ok was zu meckern gibt es auch denn der letzte Haltepunkt der Tour war eine Höhle welche vom Busfahrer als „sehr interessant“ angekündigt wurde. Für einen Sonderpreis von 8 Euro könne man einen richtig lange Tour durch die Höhle unternehmen den es gäbe ja auch soviel tolle Sachen z erkunden. Ich war so tollkühn und habe an der Tour teilgenommen……. Nach gefühlten 15 min war der Spuk dann auch schon vorbei und ich kam mir etwas veralbert vor (ich würde ja gern mehr darüber berichten aber wo nichts ist kann man auch über nicht berichten). Wieder in Galway angekommen galt es dann das irische Nachtleben zu erkunden, was man am besten mit einem Besuch in einem irischen Pup machen kann. Am letzten Tag in Galway, haben wir uns dann den örtlichen Sehenswürdigkeiten zugewandt und neben der Katerahle die Universität und den Strand bestaunt. Ich habe versucht die ersten Tage in Irland auf Fotos festzuhalten, die besten davon könnt Ihr hier sehen.

Blick aus dem FlugzeugDer PferdemarktDun LaoghaireDun LaoghaireDun LaoghaireBonos Haus bzw TorThe Kingston HotelHaus der McCluresCliffs of MoherIn der HöhlePort of GalwayGrabmalUniversity of GalwayFelixAntjeMichael ist glücklichIch im Element

Seventh day

9. Juni 2007

Heute haben wir den ganzen Tag eine Bustour gemacht, eine Rundreise durch die Burren Region. Ein englischer Militär soll mal gesagt haben: “Kein Baum an dem man einen Mann aufhängen, kein Tümpel in dem man ihn ersäufen und keine Erde in der man ihn verscharren kann.”. Zusammengefasst könnte man es als Mondlandschaft beschreiben. Es gibt hier tatsächlich auffällig wenig Bäume aber dafür um so mehr Steine. Wenn der Steinbeißer aus der unendlichen Geschichte sich irgendwo wohlfühlen würde, dann hier!

Nichtsdestotrotz ist diese Region eine der schönsten die ich bis jetzt gesehen habe. Blumen wachsen hier in den Felsspalten und Stäucher halten sich an einer Hand voll Erde am Abhang fest – faszinierend!

Hauptattraktion heute waren die Cliffs of Moher. Ca. 200m ragen diese Ungetüme aus den Brechern des Atlantik, einfach beeindruckend. Ich habe mich echt geärgert dass kein schlechtes Wetter war – ich hätte gerne mal größere Wellen gegen die Kliffkante schlagen sehen. War aber auch so schön!

Auf der Rückreise nach Galway gings an einem steinernen Tisch vorbei. War wohl irgendein Grab. In die “Irelands showcave No. 1″ bin ich wegen 8€ Eintrittspreis nicht mitgegangen. Zum Glück haben mir die 3 anderen danach gesagt dass es ziemlich sinnlos war. Da wars dann nicht mehr ganz so schlimm für mich.

Umso schlimmer war allerdings eine traurige Nachricht die mich von zu Hause erreicht hat: Meine Soffy ist gestorben. Mein Meerschwein ist nur 4,5 Jahre alt geworden und ich habe es sehr geliebt. Kein Mensch konnte mir so lange zuhören und keiner hat mich jeden Tag so freudig begrüßt. Morgens nach dem aufstehen, abends nach der Arbeit. Meine “Dicke” hat sich einfach immer auf mich gefreut und ist auf meinen Arm gesprungen. Das hat mich sehr traurig gemacht und ich werde sie wohl nicht so schnell vergessen denn sie war das erste und bisher einzige Haustier was um was ich mich persönlich so sehr gekümmert habe.

Nicht ganz scharf, dafür drückt es aber umso besser aus wie sehr ich sie gemocht habe.

Irgendwie habe ich mich ein bißchen erkältet und als wir abends im Pub zu echt guter Livemusik gelauscht haben, habe ich zum zweiten mal an diesem Tag Nasenbluten gehabt. Da war der Tag dann für mich zu Ende und ich bin ins Bett.

Schöne FloraEine Straße durch die Mondlandschaft200m hoch: die Cliffs of MoherDer Daniel an den KlippenIch an den Klippen (meine neue Mütze…)Das sollte ein kleiner Spaß werden, der Daniel war aber zu klein ;-)Ganz typisch für Irland: viele Mauern ohne Mörtel - einfach Steine gestapelt.